
Start der "jungen" Altherren
Neu aufgestellt haben sich die Altherren mit vielen nicht mehr ganz so jungen, dafür aber neuen Gesichtern ...
Auf der Generalversammlung der Altherren-Abteilung am Freitagabend wurde zunächst der Staffelstab gewechselt. Die Koordination der Altherren gab "Fido" te Walvaart an Andre Kock, vielen besser bekannt als "Freddy", ab. Die Koordination der Altliga übernimmt ab sofort Matthias "Dackel" Dechering. An dieser Stelle danke Fido für deinen Einsatz!
Am Samstag folgte nach mehrjähriger Pause direkt der Start in der Großkreismeisterschaft. Im Waldstadion stellte sich die Altherren des SC Reken vor, der erst im Jahr 2015 aus der Fusion mehrerer Vereine in Reken (VfL Reken, Klein Reken und Hülsten) hervorging. Bei einem Einzugskreis von 14.000 Einwohnern war die Favoritenrolle schnell zu Gunsten der Gäste geklärt.
Headcoach Freddy, der in dieser Rolle sein Debüt gab, schwor die Mannschaft direkt auf ein geschlossenes Auftreten ein, bevor es bei optimalem Fußballwetter auf den Platz ging. Die Ansage des Headcoaches nahm sich bedauerlicherweise zunächst Bennes Wade zu Herzen, die bei einem Antritt in der 2. Minute dicht machte und unseren vorgesehenen Spielmacher außer Gefecht setzte.
Erwartungsgemäß nahmen zunächst die Rekener, die sich gerade im Mittelfeld als gut eingespielte Truppe darstellte, das Heft des Spiels in die Hand. Erste Vorstöße der Gäste aufs Tor blieben dank unserem gut aufgelegten Torwart Oppel Kisfeld ohne Folgen.
Mit zunehmendem Verlauf kamen unsere Jungs besser ins Spiel und konnten den Rekenern Paroli bieten. Nur bis zum 16er war der Weg auf dem langen Platz zunächst noch etwas zu weit.
Das 1:0 fiel entsprechend dem Spielverlauf nach einem Standard. Die Zuordnung bei der komplett neu formierten Ellewicker Mannschaft beim gegnerischen Eckball war noch nicht ganz rund, was die abgebrühten Rekener eiskalt nutzten. Trotz des Rückstands ging es mit der Erkenntnis in die Halbzeit, das heute doch noch was gehen kann.
Die zweite Hälfte begann allerdings mit einem Nackenschlag. Erneut ein Eckball für die Rekener, erneut die Pille drin. 2 : 0.
Aber die Ellewicker steckten nicht auf. Als sich die Lücke auftat zog Marci aus dem Mittelfeld zum 16er und versenkte das Leder mit einem satten Schutz in die Rekener Maschen. Der Jubel fand allerdings ein jähes Ende, als der Schiedsrichter auf Abseits entschied. Die Ellewicker verstanden die Welt nicht mehr, aber da hatte der Rekener Torhüter noch ein Wörtchen mitzureden. Er überzeugte den Schiedsrichter, dass der Treffer vollkommen regulär gefallen war und so konnten die Ellewicker dank FAIR PLAY doch noch den ersten Treffer bejubeln. Für die sportliche Fairness an dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an den Gäste-Keeper.
Erneut ein Standard für die Gäste, diesmal ein bundesligatauglicher Freistoß, stellte wieder die alte Differenz her. Für die Ellewicker bedeutete dies von nun an Sieg oder Sibirien, ohne Risiko war da nichts mehr zu machen.
Das Risiko zahlte sich nicht aus, die Ellewicker mussten kurz vor Schluß noch unglücklich zwei weitere Treffer hinnehmen. Unterm Strich ging der Sieg für die eingespielte Gastmannschaft, wenn auch mit etwas zu vielen Toren, absolut in Ordnung.
Nach dem Spiel waren sich alle einig, dass in der Mannschaft auf jeden Fall ausbaufähiges Potential vorhanden ist, das in den kommenden Gruppenspielen in Gronau und gegen den SV Krechting, dann wieder im Waldstadion, abgerufen werden kann. Bis dahin bieten sich noch einige Traningsabende, an denen dieses Potential zu stärken ist (jeden Mittwoch, Beginn 19.30 Uhr !!!).
Und hier noch einmal die Aufstellung:
Stefan "Oppel" Kisfeld - Stefan Kießling (46. Ali Schwanekamp), Bernd Liesbrock, Bernd Thesseling, Matthias Dechering - Daniel Kämper, Mark Bensing, Marci Nienhaus, Benne Wilder-Kitscha (2. Jan "Ledge" Röring), Thomas Winkelhaus (60. Markus Resing) - Andre "Freddy" Kock (75. Matthias "Otze" Ottink)
Besonderes Schmankerl:
Der Schiedsrichter war von der konditionellen Verfassung beider Teams so angetan, dass dieser insgesamt 96 statt der üblichen 80 Minuten spielen ließ. Für dieses sportliche Kompliment noch mal einen Dank an den Schiri.
Erstellt von M. Ottink am 18.04.2018