Lechtenberg meistert olympische Distanz in Bocholt

In Ellewick ist Schützenfest und in Bocholt Triathlon. Dort hat sich Simon Lechtenberg an seiner ersten Olympischen Distanz versucht. Als er und sein treuster Fan Sarah in Bocholt ankamen, konnte noch der Zieleinlauf von Jan Menge aus Vreden gesehen werden, der in einer starken Zeit von 57,27 Min. die Volksdistanz über 200 m schwimmen, 20 km radeln und 5 km Laufen für sich entscheiden konnte.
Nachdem der amtierende Europameister über die Mitteldistanz, Patrick Dierksmeier, noch bei seinem Sieg in Bocholt über 1,9 km schwimmen, 90 km fietsen und 20 km laufen, bewundert werden konnte wurde es sol langsam ernst für Simon.
Nach Abholung der Startunterlagen und des Zeitnahme-Chips ging es zunächst in die Wechselzone. Dort musste sich erstmal zurechtgefunden werden. Das Rad und die Klamotten wurden ordentlich vorbereitet, sodass einem schnellen Wechsel nix mehr im Wege stehen sollte. Danach wurden die Wege zur Radstrecke und zum laufen begutachtet. Nun aber ab zum Schwimmstart...und spätestens jetzt grummelte der Magen und die Nervösität stieg mächtig an. Zum ersten Mal in einem See und das mit 261 Starter. Von den Stadtlohner Triathleten noch schnell die Schwimmstrecke erklären lassen, einen letzen Motivationskuss von Sarah und dann konnte es los gehen:
Etwas falsch eingeornet, hinter 2 Brustschwimmern musste sich erstmal "Frei" geschwommen werden. Ein paar Beine und Arme hatte man immer im Gesicht, aber es schwamm sich ganz gut. Dann beim 10 m Landgang wurden schnell noch 2,3 Leute überholt und die 2. Schwimmrunde lief dann sehr zufriedenstellend, sodass Simon als 106. in 33 min aus dem Wasser stieg. Nun fix zum Rad...mit einem schnellem Wechsel wurde auf dem Rad Gas gegeben und einige Plätze gutgemacht. Es war ein geiles Gefühl über die freie B67N zu ballern. Mit der 56. Radzeit von 1Std und 7min ging es auf die Laufstrecke. Der Rundkurs musste 4 mal gelaufen werden. Die Strecke verlief über den roten Weg am Aasee vorbei mit 2 Verpflegungsstellen...schnell ne Cola getrunken und in 43 Min. (24. Laufzeit) , nach einer Gesamtzeit von 2:28 Std. ins Ziel gerannt.
Geschafft,Stolz und Glücklich die Kaltschale genossen und von Sarah in den Arm nehmen lassen. Es war ein tolles Event, sehr gut Organisiert, das Schwimmen im See hat echt Spaß gemacht, über die Bahn ballern mit brennender Sonne, hat was von Kona;-) und beim Laufen noch nen paar überholen, ist einfach nen geiles Gefühl.
Wenns passt werden wir im nächsten Jahr auch wieder da sein. Allem in allem ein perfekter Sonntag.
 

Erstellt von Simon Lechtenberg am 11.06.2018